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Archiv für September, 2010

Das Smartphone der Zukunft

24. September 2010 Keine Kommentare

Smartphones sind in! Jeder Medieninteressierte möchte eins oder hat es schon längst. Dabei kämpfen im oberen Preissegment Apple mit ihrem iPhone gegen die Konkurrenz, welche zum Großteil auf Googles Android Betriebssystem setzt. Ich für meinen Teil habe mich für Apples iPhone entscheiden und nutze es täglich in vielerlei Hinsicht. Wenn man mich gestern nach einem idealen Smartphone gefragt hätte, dann hätte ich damit geantwortet, dass ich dieses schon gefunden habe. Perfekt ist es auf keinen Fall, aber dennoch ein brauchbarer Begleiter im Alltag. Dabei unkompliziert und vielseitig.
Würde man mich allerdings heute nach dem idealen Smartphone fragen, so würde ich mich an das folgende Video erinnern und wahrscheinlich einige Features daraus nennen.
Das Video zeigt eine futoristisches Konzept der Firefox-Macher: Das Mozilla Seabird

KategorienTechnik

Wie gefährlich sind Computerviren heute?

19. September 2010 Keine Kommentare

Dass Computerviren eine lästige Angelegenheit sind, wird mir jeder bestätigen, der wegen eines infizierten Systems schon einmal Windows neu installieren hat müssen.

Der Ärger beginnt, indem das Anti-Viren-Programm des Vertrauens etwas Verdächtiges findet – sobald man aber auf desinfizieren, löschen, entfernen oder was auch immer klickt, kommt ein Fehler und der Virus ist trotzdem immer wieder da. Bevor man sich nun auch noch im Abgesicherten Modus mehrere Stunden plagt, greift man zur Radikallösung: format c. Gut, Windows neu installieren, das ist nicht das Problem. Aber die zahlreichen Programme von irgendwelchen versteckten, verlorenen und nicht mehr auffindbaren CDs zu installieren, schon eher. Und den guten Vorsatz, jede Woche ein Backup zu machen, hat man auch schon längst wieder verworfen.

Wie gesagt: ärgerlich. Aber eine wirkliche Gefahr geht von Computerviren nicht mehr aus, oder? Überschriften wie “Virus legt Fluglinie lahm” liegen bereits mehrere Jahre in der Vergangenheit. Firmen sind heutzutage durch ein ausgeklügeltes Netz abgesichert: eine Hardware-Firewall, aktuelle Anti-Viren-Software auf Servern sowie Clients und Sicherheitsrichtlinien, die es gewöhnlichen Benutzern erst gar nicht ermöglichen, etwas Dummes zu tun. Die Gefahr scheint also gebannt zu sein? Leider nein.

Dass auch heute noch genug Schwachstellen existieren, zeigt sehr eindrucksvoll ein Wurm namens “Stuxnet”, der laut Berichten in der Lage ist, Industrieanlagen zu steuern. Industrieanlagen! Kraftwerke, große Fabriken und so weiter – also all jene Betriebe, für die normalerweise die höchsten Sicherheitsvorkehrungen gelten. Und dort kann nun ein Fremder von Außen an der Pumpen- oder Ventilsteuerung herumspielen. Das erinnert mich stark an eine Szene aus dem Film “23 – Nichts ist so wie es scheint”, in der Hacker Karl Koch vor laufender Kamera sagt: “So, und jetzt fahren wir einmal die Brennstäbe eines Kernreaktors hoch und wieder runter.”

Wie kommt es, dass ein Virus in solche Systeme eindringen kann, von denen man ausgeht, sie seien bestens geschützt? Zum einen liegt es am Betriebssystem, Windows, für das ein richtiger Schwarzmarkt für Sicherheitslücken existiert. Zum anderen an der scheinbar grenzenlosen Dummheit so mancher Administratoren, die das in der Software eingestellte Standardpasswort nicht ändern. Hoffen wir, die nächste Schlagzeile wird nicht “Virus löst Kernschmelze in AKW aus” lauten…

KategorienAllgemein

Kurzer Newsflash

18. September 2010 Keine Kommentare

Um einmal kurz ein paar Infos bezüglich der Seite reinfliegen zu lassen, sei an dieser Stelle gesagt, dass ich gerade meinen Wohnbereich Renoviere. Dadurch ist alles ein wenig durch einander und natürlich kein PC aufgebaut.

Außerdem habe ich mich vergangene Woche endlich an der Uni eingeschrieben. Physik und Informatik auf Lehramt. Ich bin schon ziemlich auf die neue Herausforderung gespannt. Richtig los geht es jedoch erst mitte nächsten Monats. Eventuell werde ich dann hier auch ein paar Worte dazu hier niederschreiben.

KategorienAllgemein

Wie der Secondhand-Handel stirbt

13. September 2010 3 Kommentare

Es soll Leute geben, die ersetzen ihr Auto häufiger als jeder Normalo, da sie die Zeit der ersten Reparaturen nie erreichen wollen. Dabei werden sie wohl auch darauf achten, dass ihr Auto einen möglichst hohen Wiederverkaufswert hat. So verkauft sich ein VW Golf wohl besser als ein Toyota Yaris. Wenn ich mir eine Nettigkeit aus dem Elektronikmarkt gönne, dann denke ich auch ähnlich. Da ist es dann lieber die Digitalkamera von Canon, als von Medion. Secondhand ist für den Verbraucher eine schöne Sache, kann man sich doch etwas von seinem Geld wiederholen. Das gleiche funktioniert jedoch auch mit virtuellen Güter, wie z.B. Musik, Filmen oder Spielen. Habe ich ein Spiel durchgespielt, eine Musik zu oft gehört oder kenne einen Film in und auswendig, dann habe ich das Medium eventuell satt. Will ich es nicht mehr haben, so wird es ein Leichtes sein, es bei eBay zu versteigern. Kaufe ich mir jetzt ein aktuelles Spiel, spiele es durch und verkaufe es in einem Monat weiter, dann hat sich der Preis wahrscheinlich nicht stark geändert und bei eBay wird es noch genug dafür geben. Damit habe ich vielleicht 10€ für einen 16 Stunden-Titel ausgegeben. Mehr wäre mir das dann auch nicht wert gewesen. Klar kann man sagen, dass man noch sogenannte ‘Archivements‘ jagen kann, aber das, sowie das Durchspielen in allen Schwierigkeitsgeraden, scheint mir doch mehr als pervers zu sein, um einen hohen Preis zu rechtfertigen. Und überhaupt, warum kosten die Neuerscheinungen fast alle gleichviel, wenn die Qualität sich doch so stark unterscheidet? Das sind Dinge, die die Industrie anscheinend noch nicht gelernt hat. 50€ für 16 Stunden Spielspaß – nein danke!

Also wird es nach dem Kauf und dem Durchspielen bei eBay angeboten. Der Entwickler macht damit seinen Umsatz, lässt das Produkt aber durch die Hände vieler Menschen gehen. Besser als eine Raubkopie, aber nicht genug! Aus diesem Grund setzen die Entwicklerschmieden heutzutage oft Mechanismen ein, die eine Online Registrierung voraussetzen: Für GTA IV ein Windows-Live-Account, für Call of Duty ein Steam-Account und für Starcraft II ein Battle.net-Account. Habe ich, wie beim letzten Beispiel, Starcraft II nun mit meinem Battle.net-Account verbunden, auf dem sich auch noch weitere Spiele befinden, dann kann ich keins davon einzeln wieder verkaufen – alles oder nichts!

Und das Ganze soll in Zukunft auch nicht besser werden, denn das US-Bundesgericht hat eine Entscheidung getroffen, die besagt, dass der Weiterverkauf von Software, deren Lizenzbestimmungen eben jenes untersagt, nicht gestattet ist. In dem Verfahren ging es zwar um den Verkauf von AutoCAD bei eBay, könnte jedoch auch in Zukunft zu ähnlichen Klauseln in der Spiele-, Musik- und Filmindustrie führen.

Fragt sich nur, ob man sich dann überhaupt noch in den Laden traut und sich stattdessen lieber in ‘On-Demand‘-Portalen umschaut.

KategorienNachgedacht, Technik

Vermittelt Photoshop falsche Vorstellungen von Schönheit?

12. September 2010 Keine Kommentare

Der Schlankheitswahn geht um in Europa. Ich könnte unzählige Statistiken zu diesen Themen anführen und das Ergebnis wäre trotzdem immer das selbe: Frauen, egal welcher Gewichtsklasse, fühlen sich zu dick. Kein Wunder also, dass so viele Frauen in ihren Leben mehrere Diäten durchmachen, die mehr an Folter als an gesundheitsorientiertes Fasten erinnern. Andere lassen sich durch teure Behandlungen ihr Fett absaugen oder schlucken Tabletten, deren Wirkung entweder nicht vorhanden oder so verheerend ist, dass man wünscht, sie sei nicht vorhanden.

Doch woher kommt dieses neue Idealbild eines extrem schlanken Körpers, der jedes Gramm Fett verbietet? Vor gut 100 Jahren galt ein voller Frauenkörper noch als Inbegriff von Schönheit und Fruchtbarkeit. Was seitdem in den Köpfen der Menschen passiert ist, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist jedoch, dass der Schlankheitswahn ein Phänomen der westlich-modernen Industrieländer ist. Jener Industrieländer, in denen kein Foto mehr unbearbeitet in einem Magazin erscheint. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik

Typische Jugendliche

10. September 2010 Keine Kommentare

Ein typisch deutscher Jugendlicher ist kriminell, trinkt und denkt nicht an seine Zukunft. So wird es dargestellt und so sehen es auch viele. Dieses Thema hat Caroline unter dem Titel “Das Geheimnis glücklicher Kinder – dumm, dreist und fett – sind wir wirklich so bescheuert?” aufgegriffen.
Heute ist ein Musikvideo vom Rapper Nero auf YouTube aufgetaucht, welches die Missstände auf eine andere Art darstellt. Absolut empfehlenswert!

KategorienNachgedacht

Empfehlenswerte YouTube Channel – Teil 3

10. September 2010 Keine Kommentare

Teil drei der empfehlenswerten Youtube Channel kommt diesmal von mir. Während viele YouTuber einfach aus Freude an der Sache ihre Videos posten, gibt es ein paar wenige, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Die folgenden beiden gehören zu dieser kleinen Gruppe. Mehr…

KategorienLustiges

Neue Folge: Fernsehkritik-TV

9. September 2010 Keine Kommentare

Da das Fernsehen nicht mehr richtig über sich selbst reflektiert, nimmt das Internet als eine mediale Kontrollinstanz mit vielen Köpfen diesen Platz ein.

Denn, das deutsche Fernsehen ist schlecht geworden. Jedenfalls urteile ich, mit zunehmendem Alter, immer mehr so. Vielleicht liegt es auch an meinem subjektiven Empfinden. Oliver Kalkofe sagt dazu, dass das Fernsehen früher nicht besser war, aber es war weniger, man wäre dankbarer gewesen und die Produzenten hätten dies ernst gemeint.
Fakt ist jedoch, dass mich das aktuelle Programm dazu treibt, den Fernseher gar nicht mehr einzuschalten. Und wenn mich ein Spielfilm oder eine Serie doch mal interessiert, dann zeichne ich diese komplett auf und sehe sie mir – ohne Werbeunterbrechung – zu einem anderen Zeitpunkt an. Mehr…

KategorienNachgedacht

What does this mean?

9. September 2010 Keine Kommentare

Noch sind zwar Ferien, aber wie ihr gleich zu Studienbeginn bei euren Kommilitonen und Dozenten richtig Eindruck schinden könnt, zeigt das folgende Video.

KategorienLustiges

Patente: Was die IT-Branche von der Modeindustrie lernen kann

8. September 2010 2 Kommentare

Nehmen wir an, ich hätte heute Morgen eine gute Idee gehabt. Eine richtig gute Idee. Irgendetwas, das die ganze Welt verändern könnte, sodass jeder es haben will. Was hätte ich wohl als erstes mit meiner Idee gemacht? Sie hier im Blog gepostet? Wenn es mir darum ginge, viel Geld zu machen, dann ganz sicher nicht. Dann wäre meine erste Anlaufstelle das Patentamt gewesen.

Es gibt viele Leute, die gute Ideen haben, aber nicht das nötige Kapital, um diese zu verwirklichen. Patente haben also durchaus ihre Daseinsberechtigung, sofern sie mit Bedacht vergeben werden. Die sinnvollen von den sinnlosen Patenten zu unterscheiden, ist Aufgabe des Patentamtes. Dort sollten dementsprechend nur fähige Leute arbeiten, die Ahnung von der Materie haben. Bemerkung am Rande: Selbst Einstein hat einmal in einem Patentamt gearbeitet.

Ein sinnvolles Patent wäre beispielsweise eine bestimmte Mausefalle – nicht jedoch jedes Mittel zum Fangen von Nagetieren.  Dass Letzteres viel zu allgemein ist und sich somit keinesfalls als Patent eignet, sollte klar sein.  Besonders in der IT-Branche werden jedoch Patente vergeben, über die man nur den Kopf schütteln kann. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik