The Social Network – Eine Filmrezension
Zugegeben: ich habe mir mit der Kundgabe meiner Meinung zum Film extrem viel Zeit gelassen. Dabei war ich schon am 17. 10. Im Kino und habe bereits während der Vorstelllung und danach im Gespräch mit Schwester und Freund The Social Network gründlich auseinandergepflückt und beurteilt. Dass ich erst jetzt von mir hören lasse, schiebe ich meinem gerade begonnen Studium in die Schuhe. Ich hoffe, diese Taktik trifft auf Akzeptanz.
Soviel dazu. Viel interessanter ist jedoch, was ich aus David Finchers Werk über das Leben bzw. die Karriere des Mark Zuckerberg mitgenommen habe. Ich habe mich im Voraus selbstverständlich nicht gescheut, (die natürliche, jedem Menschen innewohnende Sensationslust spielte dabei keine geringe Rolle) ein halbes Dutzend Zeitungsartikel (u. a. Spiegel, Zeit, faz) über den Film zu lesen. Mein Fazit: „Mark Zuckerberg ist ein A***. Was für ein sozial gestörter Idiot! Ich melde mich bei Facebook ab!“
Wollte ich wirklich. Habe ich aber nicht gemacht. Denn der Film beleuchtet für mich eine Seite des Facebook-Hypes: das Handeln eines Menschen, der für eine Vision lebt und an ihr festhält, ja geradezu besessen von ihr ist. Mark Zuckerberg, ein Genie, wie schon das Filmplakat treffend verrät, ist mit seiner Idee des sozialen Netzwerkes zum Milliardär geworden. Auch das „ Verräter“ lässt sich in keiner Weise beschönigen. Vieles weist darauf hin, dass Zuckerberg die Winklevoss-Zwillinge systematisch hinters Licht führte.
Nimmt man jedoch den Film ernst und vertraut auf gründliche Recherche sowie Einfühlungsvermögen in die Charaktere, so wird schnell deutlich, dass Zuckerberg nicht der Einzige ist, der sich hier die Finger schmutzig macht. Für mich ist besonders Napster-Gründer Sean Parker (gespielt von Justin Timberlake) großer Antipathie-Träger. Während Zuckerberg vor Allem daran hängt, seinen Traum zu verwirklichen, wirkt der Business-erfahrene Parker auf den Newcomer ein und spinnt Intrigen, um selbst ohne jeglichen Eigenaufwand ein möglichst großes Stück vom Kuchen abzubekommen. Dass Freunde und Vertraute Zuckerbergs hierbei auf der Strecke bleiben, stört ihn keineswegs. Ohne Mark Zuckerberg von Schuld freisprechen zu wollen, denn trotz dieser Inschutznahme bleibt der Eindruck eines Menschen mit geringen sozialen Fähigkeiten bestehen, ist fraglich, ob er als Fädenzieher der Facebook-Intrige zu betrachten ist.
Ab und an tut er einem leid und man empfindet sogar eine gewisse Sympathie ihmgegenüber.
Was erwartet den Zuschauer insgesamt? Gleich vorweg: The Social Network ist kein Kinofilm, denn zu keinem Zeitpunkt ist er vergleichbar mit Spektakel-Szenen à la Avatar oder Inception. Er bewegt sich irgendwo zwischen Thriller und Drama; am ehesten würde ich ihn als spannende Charakterstudie bezeichnen. Man begegnet vielen unterschiedlichen Typen die, meines Erachtens nach, alle gut verkörpert werden. Eine eher kühle, kontrollierte Atmosphäre halt den Zuschauer durchgehend auf einem angespannten Level, auf dem er etwa die Party in der Zuckerberg-Villa mit Argwohn und Unbehagen betrachtet und bereits beginnt, Übles zu ahnen.
Wer sich für die Hintergründe von Facebook interessiert, sollte den Film unbedingt gucken. Fakt ist, dass man sich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten fühlt.
Jeder Nutzer der sozialen Netzwerke kennt sie: die kleinen, kostenlosen und meist sehr einfachen Spielchen auf Facebook, StudiVZ und Co. Sei es nun als 
Dass es kein Problem ist, sich bei Facebook mit einer falschen Identität anzumelden, ist kein Geheimnis. Wer bei Facebook registriert ist, wird sich vielleicht noch an den Anmeldeprozess erinnern können: Man gibt Vor- und Nachname, eine E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Passwort an. Das wars dann aber auch – kontrolliert werden diese Angaben von niemandem. Wie auch? Soll ich denen eine Kopie meines Personalausweises schicken? Nein, natürlich nicht. Dass aber nicht einmal die E-Mail-Adresse – wie in nahezu jedem Forum üblich – durch einen per Mail verschickten Bestätigungslink, den man anklicken muss, um die Anmeldung abzuschließen, überprüft wird, ist fahrlässig.
Lego Technic war über eine lange Zeit eine Leidenschaft von mir. Ich liebte es, aus Hunderten kleiner Einzelteile etwas Großes zusammenzubauen und dadurch ein Gefühl für die darin enthaltene Technik zu bekommen. Meine beiden größten Errungenschaften stellten einen pneumatisch betriebenen Bagger sowie einen roten Rennflitzer dar, wobei letzterer sogar über eine funktionierende Gangschaltung verfügte.
So lautet zumindest eine der Kernaussagen der neuen RTL2-Dokumentation Tatort Internet. Die Sendung sollte eigentlich, so die Ankündigung RTL2s, über die Gefahren für Kinder im Internet aufklären. An sich eine lobenswerte Sache, die unterstützenswerter nicht sein könnte. Aber wir sprechen hier von RTL2 – jenem Sender, der mit abschreckend sensationsgeilen Pseudo-Dokumentationen wie Frauentausch oder Generation Ahnunglos das Niveau des deutschsprachigen Fernsehens auf eine Talfahrt geschickt hat.
Seit 2006 hält und führt Facebook Menschen aus aller Welt zusammen. Die Erfolgsgeschichte des sozialen Netzwerkes ist unumstritten. Im Februar 2004 erstmals an der Harvard University als Studentennetzwerk gestartet, schoss die Anzahl seiner Mitglieder bis September 2006 auf 12 Mio. Nutzer weltweit empor. Im Herbst 2010 sind es bereits über 500 Mio. Nutzer.
Blizzard kündigte heute an, dass die nächste Erweiterung für World of Warcraft am 7. Dezember veröffentlicht werden soll. Damit kommt es in einem sonstigen Dürremonat für Videospiele.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Bremerhaven einen Drogenring gesprengt. Die Bande soll allein in diesem Jahr Drogen im Wert von 240.000 Euro hergestellt und verkauft haben. Besonders pikant: Eines der Mitglieder ist ein Chemielehrer und soll im Unterricht erläutert haben, wie man Heroin herstellt.