Archiv

Autor Archiv

Ego-Shooter gut fürs Gehirn?

20. Mai 2011 3 Kommentare

Die Zeiten, in denen man Computerspiele per se verteufelte, sind vorbei. Niemand wird heute noch bestreiten, dass das Spielen am Computer sehr wohl auch positive Effekte hat. Nur in diesem Zusammenhang denkt man meist an komplexe Rollen- oder Strategiespiele, in denen es knifflige Rätsel zu lösen oder ausgetüftelte Taktiken anzuwenden gilt. Dass eine amerikanische Studie nun beweist, ausgerechnet die von den Medien so oft als Killerspiele schlechtgemachten Ego-Shooter hätten eine positive Wirkung auf das Gehirn, überrascht ein wenig.

Das Fazit der Studie ist deutlich: Geübte Spieler von Ego-Shootern können die verschiedenen Sinneseindrücke rascher verarbeiten und dadurch schnellere Entscheidungen treffen.

Im Versuch wurde eine Gruppe von Nicht-Spielern aufgeteilt: Die eine Gruppe spielte innerhalb der nächsten Wochen Rollen- und Strategiespiele, die andere Gruppe ausschließlich Shooter wie Counter-Strike, CoD, RtCW, Unreal Tournament. Die anschließenden Tests wurden von den Shooter-Spielern schneller absolviert, ohne deswegen mehr Fehler zu machen. Diese Verbesserung zeigte sich auch bei Spielern, die nach eigener Aussage Action-Spiele nicht leiden konnten. Eine verbesserte Wahrnehmung und die Fähigkeit, schneller Entscheidungen zu treffen, ist durchaus im Alltag nützlich. Man denke nur an so gewöhnliche Tätigkeiten wie Autofahren, bei der Sekundenbruchteile über Kollsionen entscheiden.

Aber was ist nun mit den Strategie-, Rollen- oder Lernspielen? Warum nützen die nichts? Nach Einschätzung der Wissenschaftler trainieren diese – im Gegensatz zu den Shootern – lediglich ein bestimmtes Muster. Man lernt einmal einen Lösungsweg und wendet diesen dann, nur leicht abgeändert, immer wieder an. Shooter hingegen sind unvorhersehbar und fordern jedes Mal aufs Neue heraus.

Soweit die amerikanische Studie. Meine Meinung dazu ist etwas kritischer. Die Teilnehmer des Versuches spielten nämlich 50 Stunden in der Woche – das ist alles andere als wenig. Über mehrere Wochen durchschnittlich 7 Stunden pro Tag vor dem Computer zu sitzen und einen Ego-Shooter zu spielen, stelle ich mir richtig anstrengend vor. Auch geht aus der Studie nicht hervor, wie lange die Probanden nach Beendigung des Versuches über eine schnellere Entscheidungsfähigkeit verfügen. Dieser positive Effekt ist sicherlich nicht dauerhaft. Ich stelle mir vor, nach einem Monat des Nicht-Spielens ist wieder alles beim Alten.

KategorienGames, Nachgedacht

Gewalt in Computerspielen – eine Gegendarstellung

1. Januar 2011 2 Kommentare

Nachdem Fabian letzte Woche das Thema Gewalt in Computerspielen aufgegriffen hat, möchte ich nun auch zu dem Thema und im Besonderen zur angesprochenen Reportage von FrauTV, die der Aufhänger des Ganzen war, meine Meinung kundtun.

Für mich reiht sich diese Fernsehreportage nahtlos in die bisherige schlechte Berichterstattung über Computerspiele ein. Bei einer Sendung mit dem Namen FrauTV, dem Titel “Gewalt in Computerspielen gegen Frauen” und einer etwas älteren Dame vom Typus Oma als Expertin, dürfte die Zielgruppe ziemlich klar sein: Frauen, genauer gesagt: Mütter.

Ich bin stark dafür, dass sich Mütter mehr damit auseinandersetzen, was ihre Kinder so am Computer treiben. Aber das erreicht man immer noch am ehesten, indem in der Familie das Thema Gewalt & Computer offen angesprochen wird. Zudem finde ich es gut, wenn Frauen wie Regine Pfeifer sich tiefer mit dem Thema auseinandersetzen, Vorträge halten und aufklären wollen. Nur diese Sendung hingegen ist reine Panikmache und polemische Hetze, die Halbwahrheiten verbreitet, die Realität verzerrt und dem eigentlichen Problem gekonnt aus dem Weg geht.

Halbwahrheiten werden insofern verbreiten, als die in der Sendung gezeigten Spielausschnitte, welche in der Tat nur so vor Blut strotzen, aus den amerikanischen Uncut-Versionen stammen. Diese sind in Deutschland jedoch entweder ab 18 oder indiziert; dürfen also weder an minderjährige verkauft noch öffentlich beworben werden! Wahr ist hingegen, dass von diesen Spielen meist ebenfalls eine entschärfte „ab 16“-Version existiert – dann aber ohne Blut und mit weniger Gewaltdarstellungen.

Die gezeigten Spielszenen – Frauen abstechen, erschießen, quälen, usw. – passen ideal zur reißerischen Berichterstattung, sind aber völlig aus dem jeweiligen Spielkontext gerissen und vermitteln dadurch ein falsches Bild, was Fabian schon in seinem Artikel herausgearbeitet hat. Das Thema “Gewalt in Computerspielen” ist anscheinend schon zu alt, um damit noch für Aufregung zu sorgen, also legten die Redakteure noch einmal nach und machten kurzerhand “Gewalt gegen Frauen in Computerspielen” daraus, um wieder ein paar Zuseher vor den Fernseher zu locken.

Ich will Gewalt nicht verharmlosen, schon gar nicht gegen Frauen. Fakt ist jedoch, dass Gewalt an sich ein Thema ist, das viel zu wichtig, viel zu weitreichend ist, um es nur auf Computerspiele oder gar nur auf Frauen zu beschränken. So wird man das Problem nicht lösen. Es fängt bei der lächerlichen Berichterstattung so mancher Zeitungen an, geht weiter beim Fernsehen, dessen Inhalte vermehrt auf Unterhaltung durch Gewalt ausgelegt sind, geht weiter bei Musik à la “Frauenarzt”, Kinofilme, wo Goreschocker wie “Saw” und “Hostel” gerade boomen, und endet über lange Sicht bestimmt nicht bei den Computerspielen. Gewalt in den Medien ist ein Phänomen unserer Zeit; sie ist omnipräsent, weil sie die Nachfrage danach nicht stagniert. Um hier etwas zu verändern, sollte sich jeder selbst einmal im Stillen fragen, warum er so etwas konsumiert und ob es wirklich nötig ist, sich täglich von allen Seiten mit Gewalt berieseln zu lassen.

Auch der Jugendschutz ist, wie er hier in der Reportage aufgegriffen wird, wie immer so ein leidiges Thema. Zwar existierten Gesetze, um Heranwachsende zu schützen, diese seien aber angeblich so einfach zu umgehen, dass sie wirkungslos wären. Das wird nicht nur im Bezug auf Gewaltspiele oft so behauptet, sondern lässt sich allgemein auf fast jede Altersbeschränkung übertragen: sei es nun Alkohol, Tabak, Pornografie oder was auch immer. Wer sonst, wenn nicht die Eltern, sind hier in ihrer Aufsichtspflicht gefragt? Der Überwachungsstaat?

Wir sind eine Generation, die sich glücklich schätzen kann, Krieg und Terrorismus nie persönlich miterlebt zu haben. Auch wenn uns die Medien durch einseitige Berichterstattung über Amokläufer, missratene Familien in Talkshows, usw. vom Gegenteil überzeugen wollen – die Wahrheit ist doch, dass wir im Moment in einer Gesellschaft leben, die so gewaltlos ist, wie schon lange nicht mehr.
Im Anbetracht dessen kann ich es ruhigen Gewissens verkraften, dass die Gewalt in den Medien so zugenommen hat – solange sie sich auch wirklich nur auf die Medien beschränkt. Mehr…

KategorienGames, Nachgedacht

Social Games – der neue Trend?

26. Oktober 2010 1 Kommentar

Jeder Nutzer der sozialen Netzwerke kennt sie: die kleinen, kostenlosen und meist sehr einfachen Spielchen auf Facebook, StudiVZ und Co. Sei es nun als Farmer, der sich täglich um Feld und Vieh kümmern muss, oder als Gangster, der zum viel gerühmten Mafiaboss aufsteigen will – die Auswahl ist riesig. Alleine auf Facebook werden die Social Games von 53% der Nutzer, schätzungsweise 290 Millionen Menschen, regelmäßig gespielt. Von 56 Millionen sogar täglich. Damit hat sich ein Markt mit Umsätzen aufgetan, von dem niemand auch nur im Traum gerechnet hätte. Die Rede ist von einer Milliarde Dollar alleine in diesem Jahr. Obwohl die Spiele in der Regel kostenlos sind, verdienen die Entwickler nicht schlecht an der immer präsenten Werbung und an der Möglichkeit, kostenpflichtige Zusatzangebote freizuschalten. So können sich Farmville-Spieler virtuelle Güter und andere Aufwertungen mit realem Geld erkaufen. Davon macht immerhin jeder fünfte Spieler Gebrauch.

Das Erfolgsprinzip der Social Games ist so einfach wie die Spiele selbst. Während man auf neue Nachrichten oder Kommentare von Freunden wartet, kommt zur Vorbeugung von Langeweile ein kleines Spielchen gerade recht. Auf ein kompliziertes Spielprinzip oder aufwendige Grafik wird zugunsten der Einsteigerfreundlichkeit verzichtet. Hätte ich vor fünf Jahren behauptet, Millionen von Menschen werden im Jahre 2010 auf einer virtuellen 2D-Comic-Farm Gemüse anpflanzen und Kühe streicheln – man hätte mich wahrscheinlich für verrückt gehalten.

Während die Social Games boomen, sehen sich die Hersteller von Konsolen- und Computerspielen mit sinkenden Umsätzen konfrontiert.  Viele der etablierten Entwickler sehen sich nun unter Zugzwang, manche prophezeien sogar den Untergang der Konsole. Letzteres geht aber garantiert zu weit, denn Social Games und klassische Konsolenspiele sprechen zwei völlig verschiedene Zielgruppen an. Die Gruppe der unter 25-Jährigen verbringt nach wie vor den Großteil ihrer Zeit auf Facebook damit, Nachrichten zu schreiben, auf Profilen zu surfen und Kommentare zu schreiben – und definitiv nicht beim Spielen. Laut Statistik ist der typische Farmville-Spieler eine 43-jährige Hausfrau.

KategorienGames

Identitätsdiebstahl auf Facebook

17. Oktober 2010 1 Kommentar

Dass es kein Problem ist, sich bei Facebook mit einer falschen Identität anzumelden, ist kein Geheimnis. Wer bei Facebook registriert ist, wird sich vielleicht noch an den Anmeldeprozess erinnern können: Man gibt Vor- und Nachname, eine E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Passwort an. Das wars dann aber auch – kontrolliert werden diese Angaben von niemandem. Wie auch? Soll ich denen eine Kopie meines Personalausweises schicken? Nein, natürlich nicht. Dass aber nicht einmal die E-Mail-Adresse – wie in nahezu jedem Forum üblich – durch einen per Mail verschickten Bestätigungslink, den man anklicken muss, um die Anmeldung abzuschließen, überprüft wird, ist fahrlässig.

Wohin das führen kann, zeigt medienwirksam ein Blogger von TechCrunch: Auf der Suche nach einer lohnenswerten Identität stieß er auf Eric Schmidt – einer der ganz Großen bei Google -, der ein selbst ernannter Facebook-Verweigerer ist und dementsprechend keinen Facebook-Account besaß. Das sollte sich aber ändern; sein Geburtsdatum und seine offizielle E-Mail-Adresse waren schnell gefunden. Dazu noch ein Bild von ihm und ein paar mehr oder weniger persönliche Details auf seinem Profil und der Fake war gut genug, um einige Leute in die Falle zu locken. Facebook verwendet die E-Mail-Adresse nicht nur für die Suche sondern auch, um anderen Benutzern Kontakte vorzuschlagen, die sie möglicherweise kennen. Innerhalb kürzester Zeit hatte der unechte Eric Schmidt berühmte Freunde wie den Youtube-Gründer Chad Hurley oder Facebook-Vice-President Elliot Schrage. Und sobald einmal diese hochkarätigen Freunde vorhanden waren, zweifelte niemand mehr an der Echtheit des Profils und die ersten persönlichen Nachrichten von Arbeitskollegen gingen an den falschen Eric Schmidt. Bevor wirklich brisante Informationen an die falsche Stelle gingen und ein Schaden angerichtet wurde, deckte der TechCrunch-Blogger den Schwindel auf.

So, wessen Identität würdet ihr gerne auf Facebook übernehmen? Die E-Mail-Adresse angela.merkel@bundestag.de ist leider schon vergeben.

Diese Sicherheitslücke eignet sich nicht nur dazu, die Identität anderer anzunehmen und so an möglicherweise vertrauliche Informationen zu kommen, sondern verrät auch die Kontakte von Nichtmitgliedern. Nur mit einer E-Mail-Adresse lassen sich so bis zu 20 Personen ermitteln, mit denen der Besitzer der Adresse Kontakt hatte. Damit wäre bewiesen, dass Facebook auch konsequente Daten über Nichtmitglieder sammelt. Der Datenschutz wird mit Füßen getreten.

KategorienTechnik

Das Internet – ein Tummelplatz für pädosexuelle Täter

8. Oktober 2010 2 Kommentare

So lautet zumindest eine der Kernaussagen der neuen RTL2-Dokumentation Tatort Internet. Die Sendung sollte eigentlich, so die Ankündigung RTL2s, über die Gefahren für Kinder im Internet aufklären. An sich eine lobenswerte Sache, die unterstützenswerter nicht sein könnte. Aber wir sprechen hier von RTL2 – jenem Sender, der mit abschreckend sensationsgeilen Pseudo-Dokumentationen wie Frauentausch oder Generation Ahnunglos das Niveau des deutschsprachigen Fernsehens auf eine Talfahrt geschickt hat.

Deswegen überrascht es mich nicht, dass mit Tatort Internet ein neuer Tiefpunkt erreicht worden ist. Ich finde es widerlich, wie im Zuge der “Recherche” Leute offensiv zu Verbrechen angestiftet werden, um sie dann medienwirksam mit versteckter Kamera verfolgen zu können. Meiner Meinung nach läuft die Sendung eindeutig auf eines hinaus: die Bevölkerung auf die geplanten Websperren, zusätzliche Maßnahmen zur Zensur und die fortschreitende Überwachung vorzubereiten. Denn nichts eignet sich besser zur Stimmungsmache gegen die Freiheit im Internet als Schlagworte wie Kinderschänder und Kinderpornografie.

Ohne die Sendung nun Wort für Wort auseinander zu nehmen – das geschah bereits auf heise und im Spiegel -, empfehle ich den folgenden Ausschnitt, um sich von dieser neuen Art der Gehirnwäsche ein Bild zu machen. Die ganz hartgesottenen können sich natürlich auch das komplette Video ansehen. Mehr…

KategorienNachgedacht

Wie gefährlich sind Computerviren heute?

19. September 2010 Keine Kommentare

Dass Computerviren eine lästige Angelegenheit sind, wird mir jeder bestätigen, der wegen eines infizierten Systems schon einmal Windows neu installieren hat müssen.

Der Ärger beginnt, indem das Anti-Viren-Programm des Vertrauens etwas Verdächtiges findet – sobald man aber auf desinfizieren, löschen, entfernen oder was auch immer klickt, kommt ein Fehler und der Virus ist trotzdem immer wieder da. Bevor man sich nun auch noch im Abgesicherten Modus mehrere Stunden plagt, greift man zur Radikallösung: format c. Gut, Windows neu installieren, das ist nicht das Problem. Aber die zahlreichen Programme von irgendwelchen versteckten, verlorenen und nicht mehr auffindbaren CDs zu installieren, schon eher. Und den guten Vorsatz, jede Woche ein Backup zu machen, hat man auch schon längst wieder verworfen.

Wie gesagt: ärgerlich. Aber eine wirkliche Gefahr geht von Computerviren nicht mehr aus, oder? Überschriften wie “Virus legt Fluglinie lahm” liegen bereits mehrere Jahre in der Vergangenheit. Firmen sind heutzutage durch ein ausgeklügeltes Netz abgesichert: eine Hardware-Firewall, aktuelle Anti-Viren-Software auf Servern sowie Clients und Sicherheitsrichtlinien, die es gewöhnlichen Benutzern erst gar nicht ermöglichen, etwas Dummes zu tun. Die Gefahr scheint also gebannt zu sein? Leider nein.

Dass auch heute noch genug Schwachstellen existieren, zeigt sehr eindrucksvoll ein Wurm namens “Stuxnet”, der laut Berichten in der Lage ist, Industrieanlagen zu steuern. Industrieanlagen! Kraftwerke, große Fabriken und so weiter – also all jene Betriebe, für die normalerweise die höchsten Sicherheitsvorkehrungen gelten. Und dort kann nun ein Fremder von Außen an der Pumpen- oder Ventilsteuerung herumspielen. Das erinnert mich stark an eine Szene aus dem Film “23 – Nichts ist so wie es scheint”, in der Hacker Karl Koch vor laufender Kamera sagt: “So, und jetzt fahren wir einmal die Brennstäbe eines Kernreaktors hoch und wieder runter.”

Wie kommt es, dass ein Virus in solche Systeme eindringen kann, von denen man ausgeht, sie seien bestens geschützt? Zum einen liegt es am Betriebssystem, Windows, für das ein richtiger Schwarzmarkt für Sicherheitslücken existiert. Zum anderen an der scheinbar grenzenlosen Dummheit so mancher Administratoren, die das in der Software eingestellte Standardpasswort nicht ändern. Hoffen wir, die nächste Schlagzeile wird nicht “Virus löst Kernschmelze in AKW aus” lauten…

KategorienAllgemein

Vermittelt Photoshop falsche Vorstellungen von Schönheit?

12. September 2010 Keine Kommentare

Der Schlankheitswahn geht um in Europa. Ich könnte unzählige Statistiken zu diesen Themen anführen und das Ergebnis wäre trotzdem immer das selbe: Frauen, egal welcher Gewichtsklasse, fühlen sich zu dick. Kein Wunder also, dass so viele Frauen in ihren Leben mehrere Diäten durchmachen, die mehr an Folter als an gesundheitsorientiertes Fasten erinnern. Andere lassen sich durch teure Behandlungen ihr Fett absaugen oder schlucken Tabletten, deren Wirkung entweder nicht vorhanden oder so verheerend ist, dass man wünscht, sie sei nicht vorhanden.

Doch woher kommt dieses neue Idealbild eines extrem schlanken Körpers, der jedes Gramm Fett verbietet? Vor gut 100 Jahren galt ein voller Frauenkörper noch als Inbegriff von Schönheit und Fruchtbarkeit. Was seitdem in den Köpfen der Menschen passiert ist, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist jedoch, dass der Schlankheitswahn ein Phänomen der westlich-modernen Industrieländer ist. Jener Industrieländer, in denen kein Foto mehr unbearbeitet in einem Magazin erscheint. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik

Empfehlenswerte YouTube Channel – Teil 3

10. September 2010 Keine Kommentare

Teil drei der empfehlenswerten Youtube Channel kommt diesmal von mir. Während viele YouTuber einfach aus Freude an der Sache ihre Videos posten, gibt es ein paar wenige, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Die folgenden beiden gehören zu dieser kleinen Gruppe. Mehr…

KategorienLustiges

Patente: Was die IT-Branche von der Modeindustrie lernen kann

8. September 2010 2 Kommentare

Nehmen wir an, ich hätte heute Morgen eine gute Idee gehabt. Eine richtig gute Idee. Irgendetwas, das die ganze Welt verändern könnte, sodass jeder es haben will. Was hätte ich wohl als erstes mit meiner Idee gemacht? Sie hier im Blog gepostet? Wenn es mir darum ginge, viel Geld zu machen, dann ganz sicher nicht. Dann wäre meine erste Anlaufstelle das Patentamt gewesen.

Es gibt viele Leute, die gute Ideen haben, aber nicht das nötige Kapital, um diese zu verwirklichen. Patente haben also durchaus ihre Daseinsberechtigung, sofern sie mit Bedacht vergeben werden. Die sinnvollen von den sinnlosen Patenten zu unterscheiden, ist Aufgabe des Patentamtes. Dort sollten dementsprechend nur fähige Leute arbeiten, die Ahnung von der Materie haben. Bemerkung am Rande: Selbst Einstein hat einmal in einem Patentamt gearbeitet.

Ein sinnvolles Patent wäre beispielsweise eine bestimmte Mausefalle – nicht jedoch jedes Mittel zum Fangen von Nagetieren.  Dass Letzteres viel zu allgemein ist und sich somit keinesfalls als Patent eignet, sollte klar sein.  Besonders in der IT-Branche werden jedoch Patente vergeben, über die man nur den Kopf schütteln kann. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik

Surprised Kitty

4. September 2010 Keine Kommentare

Katzen mag jeder. Besonders wenn sie klein, süß und verspielt sind. Und die folgende Katze besitzt alle drei Eigenschaften:

Kein Wunder also, dass dieses Video innerhalb von zwei Wochen über 7 Millionen mal aufgerufen wurde. Nachdem die Youtube-Legende Ray William Johnson das Video in einem seiner Beiträge zeigte und der Fernsehsender ABC News darüber berichtete, gingen die Aufrufe nochmals gewaltig in die Höhe – zurzeit 30 Millionen. Laut einem Zeitungsbericht handelt es sich bei der gezeigten Katze um Attila Fluff, zum Zeitpunkt der Aufnahme zwischen sechs und zehn Wochen alt.

Wie üblich, dauerte es nicht lange und die ersten Parodien und Nachahmer sprangen auf den Zug auf… besonders sehenswert sind die folgenden.

Mehr…

KategorienMeme