Da das Fernsehen nicht mehr richtig über sich selbst reflektiert, nimmt das Internet als eine mediale Kontrollinstanz mit vielen Köpfen diesen Platz ein.
Denn, das deutsche Fernsehen ist schlecht geworden. Jedenfalls urteile ich, mit zunehmendem Alter, immer mehr so. Vielleicht liegt es auch an meinem subjektiven Empfinden. Oliver Kalkofe sagt dazu, dass das Fernsehen früher nicht besser war, aber es war weniger, man wäre dankbarer gewesen und die Produzenten hätten dies ernst gemeint.
Fakt ist jedoch, dass mich das aktuelle Programm dazu treibt, den Fernseher gar nicht mehr einzuschalten. Und wenn mich ein Spielfilm oder eine Serie doch mal interessiert, dann zeichne ich diese komplett auf und sehe sie mir – ohne Werbeunterbrechung – zu einem anderen Zeitpunkt an. Mehr…
Nehmen wir an, ich hätte heute Morgen eine gute Idee gehabt. Eine richtig gute Idee. Irgendetwas, das die ganze Welt verändern könnte, sodass jeder es haben will. Was hätte ich wohl als erstes mit meiner Idee gemacht? Sie hier im Blog gepostet? Wenn es mir darum ginge, viel Geld zu machen, dann ganz sicher nicht. Dann wäre meine erste Anlaufstelle das Patentamt gewesen.
Es gibt viele Leute, die gute Ideen haben, aber nicht das nötige Kapital, um diese zu verwirklichen. Patente haben also durchaus ihre Daseinsberechtigung, sofern sie mit Bedacht vergeben werden. Die sinnvollen von den sinnlosen Patenten zu unterscheiden, ist Aufgabe des Patentamtes. Dort sollten dementsprechend nur fähige Leute arbeiten, die Ahnung von der Materie haben. Bemerkung am Rande: Selbst Einstein hat einmal in einem Patentamt gearbeitet.
Ein sinnvolles Patent wäre beispielsweise eine bestimmte Mausefalle – nicht jedoch jedes Mittel zum Fangen von Nagetieren. Dass Letzteres viel zu allgemein ist und sich somit keinesfalls als Patent eignet, sollte klar sein. Besonders in der IT-Branche werden jedoch Patente vergeben, über die man nur den Kopf schütteln kann. Mehr…
Wir bedanken uns für Ihr Interesse am neuen E-POSTBRIEF, mit dem die Deutsche Post den Brief ins Internet bringt. Der E-POSTBRIEF ermöglicht Ihnen eine verbindliche, vertrauliche und verlässliche Kommunikation – jetzt auch elektronisch
Diese Zeilen stehen am Ende meines Bestätigungsschreibens von der Deutschen Post. Dadrüber befindet sich mein Regestriercode, welchen man eingeben muss, um seine Adresse mit dem E-POSTFACH zu verknüpfen. Viel mehr Aufmerksamkeit habe ich dem Schreiben seit dem Eintreffen am 19.07 nicht mehr gewidmet. Grund dafür ist die starke Kritik, die sich in den Medien breit macht. Eine gute Zusammenfassung bietet dabei der Artikel von Richard Gutjahr. Herr Gutjahr fürt dabei eine Korrespondenz mit zwei Anwälten: Udo Vetter von lawblog.de und Thomas Stadler von internet-law.de. Das Telefoninterview mit Herrn Vetter habe ich dazu unten eingebettet. Kernthema dabei sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mehr…
Ich habe mich entschlossen mal etwas Persönlicheres auf diesem Blog zu schreiben. Zum Anlass dafür nehme ich eine Blogparade.
Und was ist das nun?
Unter einer Blogparade versteht man eine Veranstaltung, bei dem jeder Bloginhaber dazu eingeladen ist, einen eigenen Beitrag zu dem Thema zu verfassen und einen Link in den Kommentaren zu hinterlassen. Es kann aber auch mit einem Kommentar hier oder einer Nachricht @froehli auf Twitter daran teilgenommen werden. Ende der Parade ist am 30.09. Auswertung erfolgt zeitnah.
Thema
Mein Thema ist, wie man schon an der Überschrift erkennen kann: Die Kunst des Ablenkens!
Denn jeder kennt es. Eigentlich muss man irgendwelchen Pflichten nachkommen. Nur fällt einem plötzlich etwas Wichtigeres ein, was man tun müsse. Der innere Schweinehund tritt ans Tageslicht! So schaffe ich es immer wieder, mich davon zu überzeugen, doch etwas anderes zu machen, als ich sollte. Frei nach dem Motto “ich bin zehn Meter vor dem Fitnessstudio falsch abgebogen und im Internet gelandet” neigte ich dazu, meine Abiturvorbereitung auf YouTube oder in irgendwelchen Computerspielen zu verbringen. Denn zu Hause war ich ja schon mal – ich musste ja nurnoch anfangen, jedoch erst nach diesem Video da. Kurz danach klickte ich wie hypnotisiert auf das nächste mir vorgeschlagene Video. So wurde für mich aus nach Weihnachten fange ich mit Lernen an ein Februar reicht auch. Und wenn ich im Nachhinein die Stimmung meines Jahrgangs betrachte, war ich damit nicht der Einzige ;)
Its your turn
Mit diesem Satz wollte man mich damals in meinem Englischheft immer motivieren. Nun darfst du etwas selber machen! Wirklich begeistert hat mich der Spruch nicht, aber ich hoffe, euch ergeht es hierbei anders – schließlich sind wir ja nicht in der Schule. Und vielleicht lest ihr diesen Beitrag nur, weil ihr selbst irgendwo falsch abgebogen seid!

Zahlen Sie bitte 3.000 Euro!
Denn Sie haben illegal aus dem Internet Lieder heruntergeladen.
Man kommt nach Hause, schaut davor noch nichts ahnend in den Briefkasten und plötzlich hält man dieses Anwaltsschreiben in den Händen. Solche Fälle sind keine Seltenheit mehr, denn 100.000e dieser Mahnschreiben werden jährlich in Deutschland verschickt.
Bei den geforderten 3.000 Euro handle es sich, laut Anwalt, noch um ein entgegenkommendes Angebot. Sollte nicht gezahlt werden, käme es zu einer Klage, die – mit Anwaltskosten, Prozesskosten, etc. – die angeblich milden 3.000 Euro Strafe bei weitem überschreiten dürfte. In manchen Schreiben ist sogar die Rede von Schadensersatz in Höhe von 10.000 Euro – je Lied! Aber allein das Wort Gericht erzeugt bei den meisten Menschen so viel Angst, dass sie einer Klage unbedingt aus dem Weg gehen wollen. Schließlich sind im Fernsehen immer wieder äußerst einschüchternde Werbespots zu sehen, die suggerieren, jeder Raubkopierer habe sofort mit fünf Jahren Haft zu rechnen. Mehr…
Stimmt. Will man einen Poetry Slam veranstalten, braucht man gut und gern eine Hand voll Poeten, die ihre Texte vor einem begeisterungsfähigen und aktiven Publikum präsentieren. Poetry Slam (poetry= Poesie, to slam = zuknallen, jmd. heruntermachen) ist eine Form des Dichterwettstreits, die erstmals in 1986 in Chicago durchgeführt wurde. Ab Anfang der 90er Jahre verbreitete sich der Poetry Slam in der ganzen Welt. Heute werden in vielen Ländern regelmäßig Slams und sogar Slam-Meisterschaften durchgeführt; Slam-Poeten sind fester Bestandteil der jungen Kultur.
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Dumm, dreist und fett – sind wir wirklich so bescheuert?
Man möchte es annehmen. Von allen Seiten prasseln die erschütternden Nachrichten auf uns ein: Jugendliche, die ihre Mitschüler erpressen und alte Damen berauben, 1,90m große 15-jährige Kerle, die ihre Mutter verprügeln und ganze Cliquen, die Kaninchen bei lebendigem Leib an Kirchentüren nageln, halten die Welt in Atem.
Vor den Fernsehern lachen Pro7-Zuschauer über zitternde Grünschnäbel, die nicht mit ihren Computer-Entzug klarkommen und schütteln ungläubig mit dem Kopf, wenn Jana-Linea, 17, erklärt, sie verstehe gar nicht, warum sie sich einen Job suchen solle.
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Die US-amerikanische Sexberaterin und Buchautorin Lou Paget schreibt:
Küssen ist wahrscheinlich die schönste Form der Kommunikation, die der Mensch sich je ausgedacht hat. Ein Kuss kann freundlich, demonstrativ, einfühlsam, traurig, endgültig, süß, höflich, einladend, leidenschaftlich, wild oder distanziert sein. Wenn ein Blick mehr sagt als tausend Worte, sagt ein Kuss mehr als eine Milliarde Worte. Mit einem Kuss kann im Grunde alles ausgedrückt werden, vorausgesetzt, man versteht die Kunst des Küssens. Und nie ist ein Kuss Verschwendung. Wir dürfen nie vergessen, dass es in der Liebe nur wenige Berührungen gibt, die stärker sind als ein Kuss. Aus diesem Grund verdient jeder Kuss, den Sie geben und empfangen, besondere Aufmerksamkeit.
Ich zweifle nicht an diesen Worten. Nur kann die Bedeutung des Kusses, nicht ewig dieselbe gewesen sein wie heute. Warum sollten Menschen eines Tages beschlossen haben, dass es erotisch ist, die eigenen Lippen auf die des Partners zu pressen und Speichel auszutauschen. Ich habe ein wenig Kussforschung betrieben und bin dabei gleich auf mehrere Theorien, sinnliche und weniger sinnliche gestoßen, die ich nun verbreiten möchte. Mehr…
Die Liebe ist eine wunderbare Sache, ohne Zweifel. Wer gerade verliebt ist, wird mir ohne Wenn und Aber zustimmen, und wer es nicht ist, hat sich wahrscheinlich gerade nach einer Kleenex-Box (Was für ein schönes Wort!) umgeschaut.
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