Identitätsdiebstahl auf Facebook
Dass es kein Problem ist, sich bei Facebook mit einer falschen Identität anzumelden, ist kein Geheimnis. Wer bei Facebook registriert ist, wird sich vielleicht noch an den Anmeldeprozess erinnern können: Man gibt Vor- und Nachname, eine E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Passwort an. Das wars dann aber auch – kontrolliert werden diese Angaben von niemandem. Wie auch? Soll ich denen eine Kopie meines Personalausweises schicken? Nein, natürlich nicht. Dass aber nicht einmal die E-Mail-Adresse – wie in nahezu jedem Forum üblich – durch einen per Mail verschickten Bestätigungslink, den man anklicken muss, um die Anmeldung abzuschließen, überprüft wird, ist fahrlässig.
Wohin das führen kann, zeigt medienwirksam ein Blogger von TechCrunch: Auf der Suche nach einer lohnenswerten Identität stieß er auf Eric Schmidt – einer der ganz Großen bei Google -, der ein selbst ernannter Facebook-Verweigerer ist und dementsprechend keinen Facebook-Account besaß. Das sollte sich aber ändern; sein Geburtsdatum und seine offizielle E-Mail-Adresse waren schnell gefunden. Dazu noch ein Bild von ihm und ein paar mehr oder weniger persönliche Details auf seinem Profil und der Fake war gut genug, um einige Leute in die Falle zu locken. Facebook verwendet die E-Mail-Adresse nicht nur für die Suche sondern auch, um anderen Benutzern Kontakte vorzuschlagen, die sie möglicherweise kennen. Innerhalb kürzester Zeit hatte der unechte Eric Schmidt berühmte Freunde wie den Youtube-Gründer Chad Hurley oder Facebook-Vice-President Elliot Schrage. Und sobald einmal diese hochkarätigen Freunde vorhanden waren, zweifelte niemand mehr an der Echtheit des Profils und die ersten persönlichen Nachrichten von Arbeitskollegen gingen an den falschen Eric Schmidt. Bevor wirklich brisante Informationen an die falsche Stelle gingen und ein Schaden angerichtet wurde, deckte der TechCrunch-Blogger den Schwindel auf.
So, wessen Identität würdet ihr gerne auf Facebook übernehmen? Die E-Mail-Adresse angela.merkel@bundestag.de ist leider schon vergeben.
Diese Sicherheitslücke eignet sich nicht nur dazu, die Identität anderer anzunehmen und so an möglicherweise vertrauliche Informationen zu kommen, sondern verrät auch die Kontakte von Nichtmitgliedern. Nur mit einer E-Mail-Adresse lassen sich so bis zu 20 Personen ermitteln, mit denen der Besitzer der Adresse Kontakt hatte. Damit wäre bewiesen, dass Facebook auch konsequente Daten über Nichtmitglieder sammelt. Der Datenschutz wird mit Füßen getreten.
Lego Technic war über eine lange Zeit eine Leidenschaft von mir. Ich liebte es, aus Hunderten kleiner Einzelteile etwas Großes zusammenzubauen und dadurch ein Gefühl für die darin enthaltene Technik zu bekommen. Meine beiden größten Errungenschaften stellten einen pneumatisch betriebenen Bagger sowie einen roten Rennflitzer dar, wobei letzterer sogar über eine funktionierende Gangschaltung verfügte.
Es soll Leute geben, die ersetzen ihr Auto häufiger als jeder Normalo, da sie die Zeit der ersten Reparaturen nie erreichen wollen. Dabei werden sie wohl auch darauf achten, dass ihr Auto einen möglichst hohen Wiederverkaufswert hat. So verkauft sich ein VW Golf wohl besser als ein Toyota Yaris. Wenn ich mir eine Nettigkeit aus dem Elektronikmarkt gönne, dann denke ich auch ähnlich. Da ist es dann lieber die Digitalkamera von Canon, als von Medion. Secondhand ist für den Verbraucher eine schöne Sache, kann man sich doch etwas von seinem Geld wiederholen. Das gleiche funktioniert jedoch auch mit virtuellen Güter, wie z.B. Musik, Filmen oder Spielen. Habe ich ein Spiel durchgespielt, eine Musik zu oft gehört oder kenne einen Film in und auswendig, dann habe ich das Medium eventuell satt. Will ich es nicht mehr haben, so wird es ein Leichtes sein, es bei eBay zu versteigern. Kaufe ich mir jetzt ein aktuelles Spiel, spiele es durch und verkaufe es in einem Monat weiter, dann hat sich der Preis wahrscheinlich nicht stark geändert und bei eBay wird es noch genug dafür geben. Damit habe ich vielleicht 10€ für einen 16 Stunden-Titel ausgegeben. Mehr wäre mir das dann auch nicht wert gewesen. Klar kann man sagen, dass man noch sogenannte ‘Archivements‘ jagen kann, aber das, sowie das Durchspielen in allen Schwierigkeitsgeraden, scheint mir doch mehr als pervers zu sein, um einen hohen Preis zu rechtfertigen. Und überhaupt, warum kosten die Neuerscheinungen fast alle gleichviel, wenn die Qualität sich doch so stark unterscheidet? Das sind Dinge, die die Industrie anscheinend noch nicht gelernt hat. 50€ für 16 Stunden Spielspaß – nein danke!
Der Schlankheitswahn geht um in Europa. Ich könnte unzählige Statistiken zu diesen Themen anführen und das Ergebnis wäre trotzdem immer das selbe: Frauen, egal welcher Gewichtsklasse, fühlen sich zu dick. Kein Wunder also, dass so viele Frauen in ihren Leben mehrere Diäten durchmachen, die mehr an Folter als an gesundheitsorientiertes Fasten erinnern. Andere lassen sich durch teure Behandlungen ihr Fett absaugen oder schlucken Tabletten, deren Wirkung entweder nicht vorhanden oder so verheerend ist, dass man wünscht, sie sei nicht vorhanden.