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Archiv für die Kategorie ‘Technik’

Identitätsdiebstahl auf Facebook

17. Oktober 2010 1 Kommentar

Dass es kein Problem ist, sich bei Facebook mit einer falschen Identität anzumelden, ist kein Geheimnis. Wer bei Facebook registriert ist, wird sich vielleicht noch an den Anmeldeprozess erinnern können: Man gibt Vor- und Nachname, eine E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Passwort an. Das wars dann aber auch – kontrolliert werden diese Angaben von niemandem. Wie auch? Soll ich denen eine Kopie meines Personalausweises schicken? Nein, natürlich nicht. Dass aber nicht einmal die E-Mail-Adresse – wie in nahezu jedem Forum üblich – durch einen per Mail verschickten Bestätigungslink, den man anklicken muss, um die Anmeldung abzuschließen, überprüft wird, ist fahrlässig.

Wohin das führen kann, zeigt medienwirksam ein Blogger von TechCrunch: Auf der Suche nach einer lohnenswerten Identität stieß er auf Eric Schmidt – einer der ganz Großen bei Google -, der ein selbst ernannter Facebook-Verweigerer ist und dementsprechend keinen Facebook-Account besaß. Das sollte sich aber ändern; sein Geburtsdatum und seine offizielle E-Mail-Adresse waren schnell gefunden. Dazu noch ein Bild von ihm und ein paar mehr oder weniger persönliche Details auf seinem Profil und der Fake war gut genug, um einige Leute in die Falle zu locken. Facebook verwendet die E-Mail-Adresse nicht nur für die Suche sondern auch, um anderen Benutzern Kontakte vorzuschlagen, die sie möglicherweise kennen. Innerhalb kürzester Zeit hatte der unechte Eric Schmidt berühmte Freunde wie den Youtube-Gründer Chad Hurley oder Facebook-Vice-President Elliot Schrage. Und sobald einmal diese hochkarätigen Freunde vorhanden waren, zweifelte niemand mehr an der Echtheit des Profils und die ersten persönlichen Nachrichten von Arbeitskollegen gingen an den falschen Eric Schmidt. Bevor wirklich brisante Informationen an die falsche Stelle gingen und ein Schaden angerichtet wurde, deckte der TechCrunch-Blogger den Schwindel auf.

So, wessen Identität würdet ihr gerne auf Facebook übernehmen? Die E-Mail-Adresse angela.merkel@bundestag.de ist leider schon vergeben.

Diese Sicherheitslücke eignet sich nicht nur dazu, die Identität anderer anzunehmen und so an möglicherweise vertrauliche Informationen zu kommen, sondern verrät auch die Kontakte von Nichtmitgliedern. Nur mit einer E-Mail-Adresse lassen sich so bis zu 20 Personen ermitteln, mit denen der Besitzer der Adresse Kontakt hatte. Damit wäre bewiesen, dass Facebook auch konsequente Daten über Nichtmitglieder sammelt. Der Datenschutz wird mit Füßen getreten.

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Lego Technic für Erwachsene

10. Oktober 2010 Keine Kommentare

Lego Technic war über eine lange Zeit eine Leidenschaft von mir. Ich liebte es, aus Hunderten kleiner Einzelteile etwas Großes zusammenzubauen und dadurch ein Gefühl für die darin enthaltene Technik zu bekommen. Meine beiden größten Errungenschaften stellten einen pneumatisch betriebenen Bagger sowie einen roten Rennflitzer dar, wobei letzterer sogar über eine funktionierende Gangschaltung verfügte.
Nun habe ich im Internet zwei Videos gefunden, welche das Ganze noch ein wenig weiterentwickelt haben. Diesmal wurde etwas aber nicht nach Anleitung für Kinder gebaut, sondern etwas Eigenes entwickelt. Mehr…

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Die Zukunft der Bücher

5. Oktober 2010 1 Kommentar

Das Buch gehört zu den ältesten Medien der Welt und hat sich seit seiner Erfindung kaum verändert. Während Radios zu MP3-Playern und SW-Fernseher zu Flatscreens geworden sind, hat sich beim Buch nicht viel getan. Eine mögliche Wandlung scheint sich nun abzuzeichnen. Nun werden viele an die E-Reader denken, welche eine dem Papier ähnliche Handhabung bieten sollen. Ich möchte euch aber in eine andere Richtung lenken – in die der Firma IDEO. Sie stellt drei neuartige Konzepte in einem vierminütigen Video vor, welche eines vereinen: eine einzigartige, interaktive und sozial vernetzte Leseerfahrung.

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Das Smartphone der Zukunft

24. September 2010 Keine Kommentare

Smartphones sind in! Jeder Medieninteressierte möchte eins oder hat es schon längst. Dabei kämpfen im oberen Preissegment Apple mit ihrem iPhone gegen die Konkurrenz, welche zum Großteil auf Googles Android Betriebssystem setzt. Ich für meinen Teil habe mich für Apples iPhone entscheiden und nutze es täglich in vielerlei Hinsicht. Wenn man mich gestern nach einem idealen Smartphone gefragt hätte, dann hätte ich damit geantwortet, dass ich dieses schon gefunden habe. Perfekt ist es auf keinen Fall, aber dennoch ein brauchbarer Begleiter im Alltag. Dabei unkompliziert und vielseitig.
Würde man mich allerdings heute nach dem idealen Smartphone fragen, so würde ich mich an das folgende Video erinnern und wahrscheinlich einige Features daraus nennen.
Das Video zeigt eine futoristisches Konzept der Firefox-Macher: Das Mozilla Seabird

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Wie der Secondhand-Handel stirbt

13. September 2010 3 Kommentare

Es soll Leute geben, die ersetzen ihr Auto häufiger als jeder Normalo, da sie die Zeit der ersten Reparaturen nie erreichen wollen. Dabei werden sie wohl auch darauf achten, dass ihr Auto einen möglichst hohen Wiederverkaufswert hat. So verkauft sich ein VW Golf wohl besser als ein Toyota Yaris. Wenn ich mir eine Nettigkeit aus dem Elektronikmarkt gönne, dann denke ich auch ähnlich. Da ist es dann lieber die Digitalkamera von Canon, als von Medion. Secondhand ist für den Verbraucher eine schöne Sache, kann man sich doch etwas von seinem Geld wiederholen. Das gleiche funktioniert jedoch auch mit virtuellen Güter, wie z.B. Musik, Filmen oder Spielen. Habe ich ein Spiel durchgespielt, eine Musik zu oft gehört oder kenne einen Film in und auswendig, dann habe ich das Medium eventuell satt. Will ich es nicht mehr haben, so wird es ein Leichtes sein, es bei eBay zu versteigern. Kaufe ich mir jetzt ein aktuelles Spiel, spiele es durch und verkaufe es in einem Monat weiter, dann hat sich der Preis wahrscheinlich nicht stark geändert und bei eBay wird es noch genug dafür geben. Damit habe ich vielleicht 10€ für einen 16 Stunden-Titel ausgegeben. Mehr wäre mir das dann auch nicht wert gewesen. Klar kann man sagen, dass man noch sogenannte ‘Archivements‘ jagen kann, aber das, sowie das Durchspielen in allen Schwierigkeitsgeraden, scheint mir doch mehr als pervers zu sein, um einen hohen Preis zu rechtfertigen. Und überhaupt, warum kosten die Neuerscheinungen fast alle gleichviel, wenn die Qualität sich doch so stark unterscheidet? Das sind Dinge, die die Industrie anscheinend noch nicht gelernt hat. 50€ für 16 Stunden Spielspaß – nein danke!

Also wird es nach dem Kauf und dem Durchspielen bei eBay angeboten. Der Entwickler macht damit seinen Umsatz, lässt das Produkt aber durch die Hände vieler Menschen gehen. Besser als eine Raubkopie, aber nicht genug! Aus diesem Grund setzen die Entwicklerschmieden heutzutage oft Mechanismen ein, die eine Online Registrierung voraussetzen: Für GTA IV ein Windows-Live-Account, für Call of Duty ein Steam-Account und für Starcraft II ein Battle.net-Account. Habe ich, wie beim letzten Beispiel, Starcraft II nun mit meinem Battle.net-Account verbunden, auf dem sich auch noch weitere Spiele befinden, dann kann ich keins davon einzeln wieder verkaufen – alles oder nichts!

Und das Ganze soll in Zukunft auch nicht besser werden, denn das US-Bundesgericht hat eine Entscheidung getroffen, die besagt, dass der Weiterverkauf von Software, deren Lizenzbestimmungen eben jenes untersagt, nicht gestattet ist. In dem Verfahren ging es zwar um den Verkauf von AutoCAD bei eBay, könnte jedoch auch in Zukunft zu ähnlichen Klauseln in der Spiele-, Musik- und Filmindustrie führen.

Fragt sich nur, ob man sich dann überhaupt noch in den Laden traut und sich stattdessen lieber in ‘On-Demand‘-Portalen umschaut.

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Vermittelt Photoshop falsche Vorstellungen von Schönheit?

12. September 2010 Keine Kommentare

Der Schlankheitswahn geht um in Europa. Ich könnte unzählige Statistiken zu diesen Themen anführen und das Ergebnis wäre trotzdem immer das selbe: Frauen, egal welcher Gewichtsklasse, fühlen sich zu dick. Kein Wunder also, dass so viele Frauen in ihren Leben mehrere Diäten durchmachen, die mehr an Folter als an gesundheitsorientiertes Fasten erinnern. Andere lassen sich durch teure Behandlungen ihr Fett absaugen oder schlucken Tabletten, deren Wirkung entweder nicht vorhanden oder so verheerend ist, dass man wünscht, sie sei nicht vorhanden.

Doch woher kommt dieses neue Idealbild eines extrem schlanken Körpers, der jedes Gramm Fett verbietet? Vor gut 100 Jahren galt ein voller Frauenkörper noch als Inbegriff von Schönheit und Fruchtbarkeit. Was seitdem in den Köpfen der Menschen passiert ist, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist jedoch, dass der Schlankheitswahn ein Phänomen der westlich-modernen Industrieländer ist. Jener Industrieländer, in denen kein Foto mehr unbearbeitet in einem Magazin erscheint. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik

Patente: Was die IT-Branche von der Modeindustrie lernen kann

8. September 2010 2 Kommentare

Nehmen wir an, ich hätte heute Morgen eine gute Idee gehabt. Eine richtig gute Idee. Irgendetwas, das die ganze Welt verändern könnte, sodass jeder es haben will. Was hätte ich wohl als erstes mit meiner Idee gemacht? Sie hier im Blog gepostet? Wenn es mir darum ginge, viel Geld zu machen, dann ganz sicher nicht. Dann wäre meine erste Anlaufstelle das Patentamt gewesen.

Es gibt viele Leute, die gute Ideen haben, aber nicht das nötige Kapital, um diese zu verwirklichen. Patente haben also durchaus ihre Daseinsberechtigung, sofern sie mit Bedacht vergeben werden. Die sinnvollen von den sinnlosen Patenten zu unterscheiden, ist Aufgabe des Patentamtes. Dort sollten dementsprechend nur fähige Leute arbeiten, die Ahnung von der Materie haben. Bemerkung am Rande: Selbst Einstein hat einmal in einem Patentamt gearbeitet.

Ein sinnvolles Patent wäre beispielsweise eine bestimmte Mausefalle – nicht jedoch jedes Mittel zum Fangen von Nagetieren.  Dass Letzteres viel zu allgemein ist und sich somit keinesfalls als Patent eignet, sollte klar sein.  Besonders in der IT-Branche werden jedoch Patente vergeben, über die man nur den Kopf schütteln kann. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

6. September 2010 Keine Kommentare

Wir bedanken uns für Ihr Interesse am neuen E-POSTBRIEF, mit dem die Deutsche Post den Brief ins Internet bringt. Der E-POSTBRIEF ermöglicht Ihnen eine verbindliche, vertrauliche und verlässliche Kommunikation – jetzt auch elektronisch

Diese Zeilen stehen am Ende meines Bestätigungsschreibens von der Deutschen Post. Dadrüber befindet sich mein Regestriercode, welchen man eingeben muss, um seine Adresse mit dem E-POSTFACH zu verknüpfen. Viel mehr Aufmerksamkeit habe ich dem Schreiben seit dem Eintreffen am 19.07 nicht mehr gewidmet. Grund dafür ist die starke Kritik, die sich in den Medien breit macht.  Eine gute Zusammenfassung bietet dabei der Artikel von Richard Gutjahr. Herr Gutjahr fürt dabei eine Korrespondenz mit zwei Anwälten: Udo Vetter von lawblog.de und Thomas Stadler von internet-law.de. Das Telefoninterview mit Herrn Vetter habe ich dazu unten eingebettet. Kernthema dabei sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mehr…

KategorienNachgedacht, Technik

Keine Zukunft für mobile Speichermedien?

1. September 2010 2 Kommentare

Während die Blu-ray noch nicht wirklich Massentauglich geworden ist, könnte es damit auch schon wieder zu Ende sein. Erst der Streit, ob es nun die HD-DVD oder die Blu-ray sein soll und nun ein Standard, welcher sich über kurz oder lang nicht durchsetzten wird. Oder schaut jetzt etwa jeder mit seinen Full-HD-Geräten fleißig Blu-rays am heimischen Kamin?
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